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Start Der Verein
Geschichte
Chronik PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dominik Saul   
Montag, 28. Dezember 2009 um 16:36 Uhr

alt  Wie Alles begann  alt 

Vorwort

Im Lande Schleswig – Holstein gibt es zwar sehr viele Vereine die auf ein älteres Gründungsjahr zurückblicken, doch die Vereinsgründung des 1.FC LoLa erfolgte unter einem besonderen Vorzeichen. In einer wirtschaftlich außerordentlich schwierigen Zeit, der Sport hatte wohl eine untergeordnete Bedeutung, wurde im Jahre 1948 der 1.FC LoLa gegründet.

Die Gründung

Eine Maßnahme der Britischen Besatzungsmacht unmittelbar nach dem Kriegsende war das Verbot sämtlicher Vereine und somit auch den Sportvereinen. Die Britische Besatzungsmacht konnte aber das Bestreben der Menschen, trotz Not und Elend, sich in Vereinen zusammenzufinden um Sport zu treiben nur für kurze Zeit unterdrücken. Im November 1945 wurden zunächst der Jugendfußball, danach die von den Nazis verbotenen Arbeitervereine und schließlich auch die bürgerlichen Vereine wieder zugelassen.

Anfang 1947 wurde der Schleswig – Holsteinische Landessportverband mit den entsprechenden Fachausschüssen gegründet. Am 30.August 1947 trafen in Kiel die Vertreter der Fußballvereine zur Gründung des Schleswig – Holsteinischen Fußballverbandes zusammen, darunter auch der Vertreter des Bezirkes III der TSV LoLa.

Im TSV LoLa hatte schon im Jahre 1946 Arthur Scholl, ein Seifenfabrikant aus Hohenlockstedt, mit dem Aufbau einer Fußballabteilung begonnen. Zwei Jahre lang ging eigentlich alles gut, dann kam es zum Streit über die Einstellung eines bezahlten Trainers. Arthur Scholle konnte sich mit dem Wunsch, die Turnabteilung hatte schon eine bezahlte Trainerin, auch für die Fußballsparte einen Trainer einzustellen nicht durchsetzen. Die Konsequenz dieses Streites war die Trennung der Fußballsparte unter der Führung von Arthur Scholle vom TSV LoLa.

Dieser Schritt wurde dann im Frühjahr 1948 in gutem Einvernehmen vollzogen. In einer Vorstandssitzung des TSV LoLa vom 18.04.1948 wurde eine Vereinbarung über das Verhältnis beider Vereine getroffen. Die Gründungsversammlung des 1.FC LoLa fand im Hinterzimmer der Gaststätte   „ Reiche „ statt. An dieser Versammlung nahmen, soweit man sich heute noch erinnern kann, folgende Personen teil: Warnfried Fischer, Robert Bauer, Eberhard Koch, Oskar Heise, Arthur Scholle, Ludwig Gries, Klaus Weber, Otto Wetzel, Walter Henning, Willi Winter und Friedrich Karl Böge, möglicher Weise aber auch noch einige andere Personen.

Der Vorstand setzte sich dann folgendermaßen zusammen:

1.Vorsitzender : Arthur Scholle

Kassierer: Ludwig Gries

Schriftführer: Klaus Weber

Außerdem gehörten zum erweiterten Kreis des Vorstandes Paul Heise und Herr Rosner ( Jugendwart ).

Der Sportplatz wurde zur damaligen Zeit durch einen Platzwart gepflegt, der ür seine Tätigkeiten eine freie Wohnung und 20,- DM im Monat erhielt. Dieses wurde in einer gemeinsamen Sitzung beider Sportvereine entschieden.

 

Die Geschichte des 1.FC LoLa

Der nun neu gegründete 1.FC LoLa hätte mit seiner Herrenmannschaft in der untersten Klasse den Spielbetrieb aufnehmen müssen, doch nach einer Vereinbarung wurde die Fußballabteilung im TSV LoLa aufgelöst und mit der Zustimmung der anderen Vereine war für den 1.FC LoLa der Weg in den Bezirk frei.

Die oben genannte Vereinbarung beider Vereine sah vor, dass im 1.FC LoLa nur die Sparten Fußball und Tennis angeboten werden dürften.

Das Gründungsspiel des 1.FC LoLa fand im Juli 1948 gegen Gut-Heil Neumünster statt und endete mit einem 2 : 1 Heimerfolg.

Im Juli 1948 fand dann auch die Gründungsfeier des noch jungen 1.FC LoLa im „ Kasino „ statt. Das es zu dieser Zeit nur noch zwei Sparten im 1.FC LoLa gab, machte auch die Bühnenkulisse mit je einem Tennis,- und einem Fußballspieler sehr deutlich.

Wer es selber noch erlebt hat, weiß wie schwierig es in der Nachkriegszeit war Kleidung zu beschaffen. Doch mit viel Phantasie und Einsatz erhielten auch die Fußballer eine einheitliche Spielkleidung, angefertigt durch Schneider Paul Heise und gestiftet von Walter Hennings.

Diese Trikots waren auch später der Anlass für Differenzen zwischen dem Gründungsvorsitzenden Arthur Scholle und der zweiten Mannschaft. Nach der Firmenpleite von Arthur Scholle im Jahre 1949 war dieser nicht bereit die Trikots für die zweite Mannschaft unentgeltlich herauszugeben, sondern forderte einen Betrag von 500,- DM. In einer Krisensitzung im „ Landhaus „ legten Otto Wetzel, Walter Henning, Emil Voß, Ernst Voß und andere Beteiligten den geforderten Betrag zusammen und so hatte auch die zweite Mannschaft wieder ihre Trikots.

Die Klasse in der die Herrenmannschaft nun spielte reichte bis in die Region Pinneberg und häufig war die Anreise zu den Spielen sehr schwierig. Zu dieser Zeit verfügte kaum jemand über einen eigenen PKW und so fuhr die Mannschaft auf den LKW´s von Arthur Scholle und Max Schyle zu den Auswärtsspielen.

Nach dem Ausscheiden des 1.Vorsitzenden Arthur Scholle wurde zunächst Otto Wetzel kommissarisch als 1.Vorsizender eingesetzt, bis dann Die Mitgliederversammlung im Jahre 1950 Erwin Semmler zum 1.Vorstzenden wählte. Erwin Semmler hat wie kaum ein Anderer für den Verein gelebt, doch auch er musste eine schwierige Zeit überstehen, denn in der Vergangenheit wurde nicht immer vernünftig wirtschaftlich gewirtschaftet.

Anfang der 50er Jahre musste der damalige Kassierer berichten, dass der Verein Schulden in Höhe von 3000,- DM habe und dass das Busunternehmen Marie Voß aus Itzehoe dem Verein keine Busse mehr für die Auswärtsfahrten zur Verfügung stellen würde.

Auf der sofort einberufenen Krisensitzung im „ Kasino „ schlug Otto Steenbock vor, das Defizit durch ein gemeinsames Darlehen auszugleichen. Es fanden sich umgehend 10 – 12 Personen die das nötige Darlehen aufnahmen, doch nur ein Jahr später waren die Schulden wiederum auf 2000,- DM angewachsen. Wiederum fanden sich Vereinsmitglieder für ein weiteres Darlehen, ein harter Sparkurs wurde eingeführt und auch die Prämienzahlung für die erste Mannschaft wurde eingestellt. Übrigens, die Vereinsmitglieder die diese Darlehen aufgenommen hatten, warten noch bis zum heutigen Tage auf die Rückzahlung.

Der 1.FC Lola wurde zwar im Jahre 1948 gegründet, aber nicht sofort in das Vereinsregister eingetragen. 1950 entschloss man sich dieses nachzuholen und das Gründungsdatum wurde auf den 30.April 1948 festgelegt. Der erste, dem Vereinsregister gemeldete Vorstand hatte folgendes Aussehen:

1.Vorsitzender: Erwin Semmler

2.Voritzender: Arnold Krause

Schriftführer: Anton Hofmann

Kassenführer: Fritz Plasmann

Ferner gehörten zum erweiterten Vorstand der Fußballobmann Willi Winter und der Jugendleiter Friedrich Karl Böge an. Der setzte sich aus Walter Henning, Otto Wetzel, Hans Ehlers, Hans Barkus und Robert Bauer zusammen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 22. März 2010 um 11:01 Uhr
 
LoLa 1955 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Böge   
Montag, 22. März 2010 um 08:10 Uhr

Als Lola noch zweitklassig rannte...

Quelle: NordSport vom 15. März 2010 | Von Hardy Grüne

Im Frühjahr 1955 feierte Landesligaaufsteiger 1. FC LoLa den Klassenerhalt in der höchsten Amateurklasse von Schleswig-Holstein. Der Klub war ein Novum und ein Kind seiner Zeit.

1. FC LoLa. Ein ungewöhnlicher Name für einen ungewöhnlichen Klub. Und einen zudem höchst erfolgreichen Klub. Wie Franka Potente in "LoLa rennt", eilten auch die Schwarz-Roten Lolas in den frühen 1950er Jahren von Erfolg zu Erfolg. 1954 mit einem 2:0 im Entscheidungsspiel über den TSV Kappeln in die Landesliga Schleswig-Holstein aufgestiegen, schlug sich der 1. FC LoLa auch unter Größen wie VfB Lübeck und Itzehoer SV erfolgreich und sicherte sich am 27. März 1955 mit einem 3:0 über Eckernförde endgültig den Klassenerhalt. Damit stand fest: Lola durfte auch 1955/56 wieder im schleswig-holsteinischen Fußballoberhaus dem Ball hinterrennen!

Der 1. FC Lola war ein Klub, wie es ihn mit seinen Erfolgen nur in den turbulenten Jahren unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg geben konnte. " LoLa " stand als Kürzel für "Lockstedter Lager", und das wiederum war ein in preußische Tage zurückreichender Truppenübungsplatz mitsamt Wohngemeinde, der zwischen Kellinghusen und Itzehoe lag. Seit 1956 heißt das Areal Hohenlockstedt und ist heute eine gemütliche Kleinstadt.

Einst mit bis zu 18.000 Soldaten bevölkert, diente das Lockstedter Lager nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs als Kriegsgefangenenentlassungslager. Aus allen Himmelsrichtungen strömten vor allem aus den Ostgebieten stammende Soldaten seinerzeit in die Steinburger Heide und warteten darauf, im "Westen" eine neue Heimat suchen zu können.

Für den Fußball im Lockstedter Lager war das ein Glücksfall, denn unter den Soldaten befand sich eine Vielzahl begabter Kicker. Einer, der das damit einhergehende Potenzial früh erkannte, war Arthur Scholle. Der ehrgeizige Seifenfabrikant hatte schon 1927 im örtlichen TSV Lockstedter Lager eine Fußballabteilung ins Leben gerufen, die nun zum Höhenflug ansetze. Zuvor kam es allerdings zum Streit, denn als sich Scholle mit seiner Forderung nach der Verpflichtung eines hauptamtlichen Fußball-Lehrers gegenüber dem TSV-Vorstand nicht durchsetzen konnte, rief der Unternehmer mit dem 1. FC Lockstedter Lager (1. FC LoLa) einen eigenständigen Fußballklub ins Leben.

Dessen Aufstieg in die höchste Amateurklasse von Schleswig-Holstein erlebte Scholle allerdings nicht mehr mit. Nachdem sein Seifenimperium nach der Währungsreform zusammengebrochen war, schied der als etwas exzentrisch geltende Unternehmer bereits 1949 aus "seinem" 1. FC LoLa aus.

Sein Nachfolger Erwin Semmler stellte derweil die Weichen für den Marsch nach oben. Es waren vor allem Spieler aus dem nunmehr polnischen Oberschlesien, die in Steinburg und beim 1. FC LoLa eine neue Heimat fanden. Angeführt von Spielertrainer "Toni" Hofmann sicherten sich die Rot-Schwarzen 1954 mit 50:10 Punkten und 138:50 Toren die Bezirksligameisterschaft, räumen im Aufstiegsspiel auch den TSV Kappeln aus dem Weg und fanden sich plötzlich auf einer Ebene mit Klubs wie dem VfB Lübeck, dem Heider SV und Nachbar Itzehoer SV wieder.

Die kleine Gemeinde stand Kopf, als Lola sein Auftaktspiel im Oberhaus mit 2:0 in Lägerdorf gewann und in der ersten Heimpartie einen von 700 Zuschauern gefeierten 1:0-Sieg über Holstein Segeberg nachlegte. Vor allem auf dem gefürchteten Platz an der Finnischen Allee (Segebergs Trainer: "Ein Flachpassspiel war auf dem holprigen Boden unmöglich") war LoLa nur schwer bezwingen, Oberlia-Absteiger VfB Lübeck berichtete nach dem mühsamen 2:0-Auswärtssieg von einem "fanatischen Publikum". Der Heider SV kam über ein 2:2 nicht hinaus, und Flensburg 08 fuhr mit 1:2 geschlagen nach Hause. Unvergessen auch ein 3:3 beim großen Kreisnachbarn Itzehoe.
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LoLa's Helden der 1950er
Doch LoLa hatte keine Zukunft in der damals zweithöchsten Spielklasse (über der Amateurliga Schleswig-Holstein gab es nur die Oberliga). Das Kriegsgefangenenentlassungslager war eben nur eine Durchgangsstation für Menschen auf der Suche nach einer neuen Heimat. Die Fluktuation war dementsprechend groß. 1955/56 wurde der Klassenerhalt verfehlt, und in der zweithöchsten Amateurliga verhinderte lediglich die inzwischen angekurbelte Nachwuchsarbeit den weiteren Abstieg. 1968 verpasste der 1. FC LoLa dann die zweigleisige Verbandsliga und schied aus den überregionalen Spielklassen aus. Ein kurzes Comeback Anfang der 90er Jahre in der damals fünftklassigen Landesliga Süd war das letzte Mal, dass der Club landesweit in Erscheinung trat.

Zurück blieb eine Legende. Die Legende eines ungewöhnlichen Klubs, der vor 55 Jahren Schleswig-Holsteins Fußballgrößen zum Zittern brachte.

Quelle: NordSport vom 15. März 2010 | Von Hardy Grüne

 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, 29. März 2010 um 07:30 Uhr
 
Vorsitzende PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dominik Saul   
Montag, 22. März 2010 um 10:11 Uhr

Die weiteren 1.Vorsitzenden

Arthur Scholle (1948 - 1949) hat den Fußball im TSV LoLa aufgebaut und die Fußballabteilung in den 1.FC LoLa hinübergeführt. Nach dem wirtschaftlichen Niedergang seines Geschäftes zog sich Arthur Scholle aus dem Vorstand des 1.FC LoLa zurück.

Otto Wenzel (1949 – 1950)  übernahm nach dem Rücktritt von Arthur Scholle kommissarisch das Amt des 1.Vorsitzenden. Auch wegen seiner relativ kurzen Amtszeit gibt es kaum etwas über das Wirken von Otto Wenzel zu berichten.

Erwin Semmler (1950 – 1966) war der 1.Vorsitzende mit der bislang längsten Amtszeit und hatte eigentlich sein Leben dem 1.FC LoLa verschrieben. In seiner Amtszeit verfügte der FC über die wohl beste Fußballmannschaft seit seiner Gründung. Das Team schaffte den Aufstieg in die erste Amateurliga, damals die höchste Klasse auf Landesebene, und verschaffte somit dem 1.FC LoLa großes Ansehen über die Kreisgrenzen hinaus.

Friedrich Karl Böge (1966 – 1970) war schon Gründungsmitglied des 1.FC LoLa und hatte sich neben seiner beruflichen Tätigkeit als Gemeindevertreter von Anfang an dem Verein verschrieben. Er hatte zudem jahrelang das Amt des Jugendleiters und des zweiten Vorsitzenden bekleidet.

Gustav Barkholz (1970 – 1976) hatte zwei fußballbegeisterte Söhne und unter seiner Amtszeit fiel leider auch der Abstieg der ersten Herrenmannschaft aus der Bezirksliga in die Kreisliga. Doch auch Erfreuliches ereignete sich in den sechs Jahren seiner Amtszeit, denn die Ligamannschaft schaffte den Wiederaufstieg und auch das Sportheim wurde errichtet.

Hellrik Wilder (1976 – 1984) war als „ Zugereister „ aus beruflichen Gründen im Jahre 1969 nach Hohenlockstedt gekommen. Ab 1974 bekleidete er das Amt des 2.Vorsitzenden und nur zwei Jahre später erklomm er die „ Spitze des Vereins „. Er führte den FC engagiert und mit fester Hand und war mit verantwortlich für die Erstauflage der Vereinszeitung. In seine Amtszeit fiel auch die schwierige Phase der Neugestaltung der Sportanlage. Aus beruflichen Gründen verließ Hellrik Wilder 1984 Hohenlockstedt.

Günter Hoffmann (1984 - 1998) ist der einzige Vorsitzende, der nicht nur als Funktionär im Verein tätig war, sondern auch als Aktiver bis zum heutigen Tag dem runden Leder hinterherjagt. Seine körperliche Verfassung in einem Alter von über 70 Jahren wünscht sich wohl fast ein jeder Mensch und trotz seines engen Zeitplanes als selbstständiger Holzkaufmann findet er immer noch die Zeit um aktiv in das Spielgeschehen der Alten Herren einzugreifen.

Joachim Lüssenhop ( 1998 – 2000 ) Nach der langen Amtszeit von Günter Hoffmann übernahm Achim Lüssenhop den Vorsitz über den 1.FC LoLa. Achim war schon langjähriges Mitglied im Vorstand und somit lenkte er die Geschicke des Vereins in gewohnt, sicherer Manier. Durch sein aktives Auftreten in der Altliga war er auch immer ein Mann in vordersten Reihe. Leider musste Achim aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten und legte sein Amt nach nur zwei Jahren wieder nieder.

Martina Geschwindner ( 2000 – 2001 ) Als erste weibliche Vereinspräsidentin hatte es Martina Geschwindner von Beginn an sehr schwer. Sie versuchte neue Ideen in den Verein zu bringen, die aber einfach nicht passten. Auch war Sie noch nicht lang genug im Verein, um die Vereinsstruktur zu kennen. So scheiterte Sie auch nach nur einem Jahr Amtszeit.

Joachim Zöllner ( 2001 - 2003) Der freie Journalist wollte stets diplomatisch vorgehen, doch eigentlich fehlte Ihm das gewisse Hintergrundwissen aus dem Vereinsleben. Er ließ sich leider auch durch gewisse Vorstandskollegen gut leiten, ohne selbst über den Sachverhalt Bescheid zu wissen. Nachdem Joachim Zöllner ein berufliches Engagement aus dem Ausland bekam, ließ er sich auch nicht wiederwählen.

Reinhold John ( 2003 – 2009 ) Nach langer beruflicher Abwesenheit stellte sich Reinhold John, nun um Ruhestand, als Vorsitzender des 1.FC LoLa zur Verfügung. Er hatte eigentlich eine sehr schwere Amtszeit, denn die erste Mannschaft stieg bis in die Kreisklasse B ab und immer wieder gab es Ärger in der Zusammenarbeit mit der Gemeinde. In seiner Amtszeit engagierte er sich zudem als Schiedsrichter und Schiedsrichterobmann. Aus familiären Gründen nahm er 2009 dann Abstand von einer Wiederwahl.

Timo Böge (2009 -  bis heute) Als Urgestein ist Timo bis zum heutigen Tage noch als Spieler in der Ligamannschaft im Einsatz und dort auch noch nicht wegzudenken. In seiner langen Laufbahn war er dem Verein immer treu und engagiert sich zusätzlich auch noch als Jugendtrainer. Timo Böge ist ein wirkliches Vorbild für die Jugend und leitet auch die Vereinsgeschäfte mit seinen noch jungen Vorstandsmitgliedern mit außerordentlichen Geschick.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 22. März 2010 um 11:02 Uhr
 
Auszeichnungen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dominik Saul   
Montag, 22. März 2010 um 10:17 Uhr

Träger von Ehrennadeln des SHFV

Klaus Harms

1975 – 1979 Schiedsrichterobmann im Kreis Steinburg

1983 – 1995 Schatzmeister im Bezirk III

August Räsing 

1983 – 2003 2.Vorsitzender im Bezirk III

 

Goldene Jugendleiter – Ehrennadel des SHFV

Rudolf „ Leo „ Wilstermann

Herbert Schierbecker

Karl – Heinz „ Kuddel „ Thomas

Joachim „ Achim „ Böge

Rudolf „ Rudi „ Panje

 

Träger der goldenen Vereinsnadel des 1.FC LoLa

Jens Andresen Willi Meier
Robert Bauer Uwe Schaadt
Joachim Böge Werner Stark
Karl-Friedrich Böge Herbert Volkmann
Werner Böge Kurt Vollert
Horst Böttcher Alfred Wein
Johannes Carstens Hellrik Wilder
Bruno Czmiel Rudolf Wilstermann
Wahnfried Fischer Heinz Wittchen
Helmut Fürst Horst Wittchen
Richard Gutschlag Kurth Lensky
Paul Heise Eberhard Koch
Günter Hoffmann Heinz Kraft
Günter Kipf

 

Träger der goldenen Verdienstnadel des 1.FC LoLa

Horst Wittchen

Dieter Struve

Klaus Harms

Uwe Käster

Zuletzt aktualisiert am Montag, 22. März 2010 um 11:30 Uhr
 
Ältestenrat PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dominik Saul   
Montag, 22. März 2010 um 10:16 Uhr

Der Ältestenrat

Ob es vor 1976 schon einen Ältestenrat gegeben hat, konnte leider nicht mehr nachvollzogen werden. Fest steht jedenfalls, dass im Jahre 1976 Gustav Barkholz, Günter Hellwig und Bruno Czmiel als Ältestenrat gewählt wurden.

Kurt Neumann zog 1978 ebenfalls in den Ältestenrat, wurde jedoch schon zwei Jahre später durch Robert Bauer ersetzt. Kurt Vollert und Eberhard Koch wurden in den Jahren 1986 bzw. 1994 ebenfalls in den Ältestenrat gewählt.

Da die Arbeit im Vorstand in den zurückliegenden Jahren doch insgesamt gesehen recht harmonisch verlief, musste der Rat der Ältesten eigentlich nur recht selten in Anspruch genommen werden.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 22. März 2010 um 13:00 Uhr
 
Sportanlage PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dominik Saul   
Montag, 22. März 2010 um 10:13 Uhr

Die Sportanlage an der Finnischen Allee

Die Sportplätze befanden sich schon immer auf der heutigen Anlage, damals allerdings in einer anderen Aufteilung. Anfangs befand sich im nördlichen Teil noch ein Schießstand und auch der Renn,- und Reiterverein nutzte die Anlage mit. Zu Beginn der 50er Jahre hätten die Vereine das Gelände vom Bund erwerben können, doch in diesem Fall drohte Ihnen der Entzug der Zuschüsse der Gemeinde. Aufgrund dieser Tatsache sah man von einem Kauf ab und begnügte sich mit einer Anpachtung des Geländes.

Für die Platzpflege war der 1.FC LoLa verantwortlich und die notwendigen Arbeiten führten meist Robert Bauer und Willi Meier aus. Nachdem die Schulanlagen am südlichen Teil des Sportplatzes gebaut wurden, schien der bestehende Sportplatz für den nun aufstrebenden Schulsport nicht mehr ausreichend zu sein. Im März 1980 kündigte der damalige Bürgervorsteher den Ausbau der Sportanlage an der Finnischen Allee an.

Der 1.FC LoLa war mit der bestehenden Sportanlage seinerseits eigentlich mehr als zufrieden, wollte sich aber den Interessen des TSV LoLa und des Schulverbandes nicht in den Weg stellen. Es dauerte dann noch einige Jahre und am 8.Juni 1986 wurde die neue Sportanlage eingeweiht. Vorausgegangen waren jedoch heftige Differenzen zwischen Verein und der Gemeinde, vor allem über den völligen Ausfall des Trainingsplatzes. Diese Unstimmigkeiten wurden teils von der Presse und dem Fernsehen begleitet. Doch das ist heute alles Geschichte und der Verein hat gelernt mit den Gegebenheiten zu leben.

Im Jahre 2009 verfügt der 1.FC LoLa über eine herrliche Sportanlage mit zwei Rasenplätzen und einem Trainingsplatz. Die Sporthalle bietet allen Aktiven saubere, moderne Umkleidemöglichkeiten und die Großsporthalle ist in jedem Jahr der Mittelpunkt vieler attraktiven Hallenturniere der Jugend,- und Seniorenabteilung. Zudem bietet unser schönes Sportheim eine optimale Bewirtung aller Gäste.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 22. März 2010 um 12:59 Uhr
 
Vereinszeitung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dominik Saul   
Montag, 22. März 2010 um 10:15 Uhr

Die Vereinszeitung

Im Jahre 1978 wurde der Entschluss gefasst, eine aktuelle Vereinszeitung herauszugeben. In der Anfangsphase war Jochen Gäde der verantwortliche Redakteur und um die zahlreichen Inserenten kümmerte sich Rainer Middeldorf. Schon 1978 erbrachte die neue Vereinszeitung einen erheblichen Überschuss, der den Vereinsetat entlastete bzw. Ausgaben ermöglichte die sonst nicht denkbar gewesen wären. Im Laufe der Jahre wechselte die Redaktion des Öfteren und mit der 135. Ausgabe wurde die ursprüngliche Form der Vereinszeitung im Februar 1995 eingestellt.

Wilhelm Schöneck und Rainer Middeldorf arbeiteten ein neues Konzept aus und trotz eines erheblichen Zeitaufwandes erscheint die Vereinszeitung nun zu jedem Heimspiel der Ligamannschaft.

Nach einer erneuten Überarbeitung erhalten die Freunde des 1.FC LoLa nun seit 2003 das noch heute aktuelle „ 1.FC LoLa MAGAZIN „ zu jedem Heimauftritt unserer Ligamannschaft. Die Vereinszeitung, auch in der heutigen Form, die kaum irgendwo bei einem Verein der Größe des 1.FC LoLa ihres gleichen findet, ist weiterhin auch aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr aus dem Vereinsleben wegzudenken. Für die Redaktion ist in erster Linie unser ehemaliger erster Vorsitzender Reinhold John verantwortlich.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 22. März 2010 um 13:00 Uhr
 
Das Sportheim PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dominik Saul   
Montag, 22. März 2010 um 10:14 Uhr

Das Sportheim

Zu Beginn der Vereinsgeschichte war es lediglich eine einfache Baracke, die Arthur Scholle von der britischen Militärverwaltung übernehmen konnte. Diese Baracke hat über viele Jahre ihre Dienste getan, bis im Jahre 1973 der Vorstand beschloss ein massives Sportheim zu bauen. Man entschied sich dieses Unternehmen gemeinsam mit dem TSV LoLa anzugehen und gründete eine Arbeitsgemeinschaft die bis 1996 Bestand hatte. Das Sportheim wurde in Eigenleistung errichtet, wobei für die Bauarbeiten Gerhard Kraft, Günther Banderob und Rolf Andersen die Hauptverantwortung trugen und Kurt Neumann stets für eine aufgeräumte Baustelle sorgte.

Um das Sportheim auf eigenem Gelände errichten zu können, hatten die Vereine am 26.November 1974 mit der Gemeinde Hohenlockstedt in einer notariellen Urkunde einen Erbbaurechtsvertrag bis in das Jahr 2073 geschlossen Am 03.05.1975 war es dann endlich soweit und das neue Sportheim konnte eingeweiht werden. Bis 1996 verwalteten beide Vereine das Sportheim gemeinsam, dann erwarb der 1.FC LoLa die Anteile des TSV LoLa und ist seitdem alleiniger Eigentümer des Sportheimes.

Das Sportheim wurde bis 1989 von Ilse und Uwe Köster bewirtschaftet, dann bis 1993 von den Eheleuten Schnoor und schließlich bis in das Jahr 1997 von den Eheleuten Schnoor. Im Jahre 1997 wurde das Sportheim umfangreich renoviert und für die nächsten beiden Jahre übernahmen Beate Eggers und Ralf Strehl die Bewirtung.

In den folgenden Jahren wechselten die Pächter des Öfteren, unter anderem übernahm der Vorstand die Bewirtung über einen längeren Zeitraum. Vor zwei Jahren übernahmen dann Julia und Thomas Duppke die Bewirtschaftung, doch leider mussten sie in diesem Jahr aus familiären Gründen wieder die Sache aufgeben.

Nach langer Suche hat der Vorstand nun die optimale Lösung gefunden. Mit Drea und Tobi wurde ein überaus engagiertes Ehepaar gefunden und mit diesen zog auch wieder neues Leben in das Sportheim ein. Es wurden Veranstaltungen neu in den Kalender aufgenommen, es wurde sehr viel renoviert und verschönert und man darf sich nun auch, wegen der TV – Übertragungen von Fußballspielen SKY – Sportbar nennen. Mit diesen neuen Pächtern kann es wirklich noch sehr viele Jahre weitergehen.

Das Sportheim des 1.FC LoLa steht nun wieder für ein gedeihliches Vereinsleben und ist wieder eine unentbehrliche Begegnungsstätte geworden.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 22. März 2010 um 13:02 Uhr
 
Zukunft PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dominik Saul   
Montag, 22. März 2010 um 10:20 Uhr

Die Zukunft

61 Jahre hat der 1.FC LoLa doch überwiegend erfolgreich hinter sich gebracht. Diese erfolgreiche Zeit verdankt der 1.FC LoLa in erster Linie den vielen ehrenamtlichen Helfern, die leider in dieser kleinen Vereinschronik nur zu einem ganz geringen Teil erwähnt worden sind. Manchmal beklagt man, dass das Geld in der heutigen Zeit einen zu großen Einfluss gewonnen hat und die Forderungen der Aktiven im Vordergrund stehen. Doch dieses ist in der heutigen wirtschaftlich schweren Zeit mit Sicherheit nicht mehr der Fall. Unsere Aktiven sind froh und stolz, wenn auch zum Teil unterklassig angesiedelt, für den 1.FC LoLa zu spielen. In unseren Mannschaften sind fast ausschließlich Spieler und Spielerinnen die aus Hohenlockstedt bzw. aus den umliegenden Ortschaften kommen. Wir sind zudem einer der wenigen Vereine im Kreis Steinburg, die alle Altersklassen im Jugendbereich besetzen und zudem auch keine Spielgemeinschaft eingehen müssen. Mit dem vorhandenen Potential können wir mit dem 1.FC LoLa wohl durchaus optimistisch in die Zukunft schauen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 22. März 2010 um 13:03 Uhr